Der Workshop New York School – die Entgrenzung der Malerei, unter der Leitung des Dozenten Jan Holthoff, war ein voller Erfolg.

Der Kurs beschäftigte sich mit der gegenstandslosen Malerei, so wie sie sich in den 1940er – 1960er Jahren in New York entwickelt und unter dem Namen New York School zu Weltruhm gebracht hat. Den VertreterInnen der New York School, die auch oftmals dem Abstrakten Expressionismus zugeordnet werden, verdankt New York seine Positionierung als neues Zentrum der westlichen Kunstwelt, das Paris als die europäische Kunstmetropole ablöste. Die entgrenzte Malerei der New York School entwickelte ein neues Malereiverständnis und brachte neue Kompositionsschemata wie die All-Over-Komposition, Color Field und neue Techniken wie das Actionpainting hervor. Ausgehend von ausgewählten VertreterInnen der New York School wie Franz Kline, Jackson Pollock, Willem de Kooning, Joan Mitchell, Helen Frankenthaler, Hans Hofmann oder Mark Rothko lernten die KursteilnehmerInnen die bildnerischen Strategien der KünstlerInnen kennen und konnten im Material- und Farbexperiment mit Pinsel, Farbe, Papier und Leinwand, die vorgestellten Strategien auf eigene Aktualisierungsmöglichkeiten hin untersuchen.

Dabei sind tolle und zum Teil sehr eigenständige Arbeiten entstanden, die neue Impulse in die Werkprozesse der teilnehmenden KünstlerInnen eingebracht haben und in dem Abendkurs von Jan (Zwischen Abstraktion und Gegenstand, donnerstags von 17.30 – 21.30 Uhr) weiterentwickelt werden.

 

Anbei findet Ihr eine kleine Auswahl der vielfältigen Arbeiten.